
KI IM STUDIUM
KI im Studium: Was ist erlaubt?
Künstliche Intelligenz kann das Lernen erleichtern, Ideen anstoßen und beim Strukturieren helfen. Aber wo liegt die Grenze zwischen sinnvoller Unterstützung und einer unzulässigen Übernahme der eigenen Leistung? Die Universität Wien gibt dazu eine klare Orientierung.
Ob KI verwendet werden darf, hängt von der Lehrveranstaltung, der konkreten Aufgabe, den Lernzielen und den Vorgaben der Lehrperson ab. Erlaubt sein können etwa Ideenfindung, ein erster Überblick, die Strukturierung eines Themas oder die sprachliche Überarbeitung eines selbst verfassten Textes. Voraussetzung ist immer, dass die eigene gedankliche Leistung sichtbar bleibt und die Ergebnisse kritisch geprüft werden.
Nicht zulässig ist es, KI-generierte Texte oder Lösungen als eigene Arbeit abzugeben, zentrale Analysen und Argumentationen von der KI erstellen zu lassen oder KI bei Prüfungen ohne ausdrückliche Erlaubnis zu verwenden. Studierende bleiben für Richtigkeit, Qualität und Quellen selbst verantwortlich. Auch Datenschutz und Urheberrecht müssen beachtet werden. Im Zweifel sollte man die Lehrperson fragen. Die wichtigste Regel lautet: KI darf unterstützen, aber nicht die erwartete Leistung erbringen. Quelle: Universität Wien, „KI im Studium: Was ist erlaubt?“
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